Geschenke, Geschenke

Hohoho, Weihnachtszeit = Zeit für Geschenke. Nachdem es im Geschäftsleben dieser Tage sehr mau aussieht (das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl! Noch ist Zeit!), haben wenigstens ein paar Einzelhandelsunternehmen ein Herz für Leute wie mich und warten mit Geschenken auf. Im Getränkeladen gab es eine 0,25-Liter-Flasche billigsten Glühweinverschnitt, beim Bäcker ein Probepäckchen Philadelphia-Milka, welches ich dankend ablehnte, weil ich mir in einem Anfall geistiger Umnachtung selbst schon im Selbstversuch das Zeug gegeben hatte (zum Glück kriegt man die Probiergrößen nicht nur geschenkt, sondern kann sie auch kaufen. Ansonsten würde ich mich jetzt noch ärgern). Sollte ich es vor Weihnachten noch in eine Apotheke schaffen, könnte ich dort wahrscheinlich einen wunderschönen 2011-Kalender mit “Heilkräuter Deutschlands”-Motiven ergattert (alternativ einen Minimörser, der wahrscheinlich zumindest bei Drogenabhängigen einigermaßen beliebt ist) und beim Metzger gibt es – wie alle Jahre wieder – ein Brotmesser mit Firmenaufdruck. Warum es beim Metzger ein Brotmesser gibt ist mir bis heute noch nicht klar, aber mittlerweile habe ich schon drei von den Dingern. Wahrscheinlich wäre es auch gefährlich den Leuten ein Schlachtermesser mit auf den Weg zu geben. Bei manchen hätte ich da ein ungutes Gefühl.

Tja, das wäre also die Ausbeute:

– Billigglühwein (den ich eh nicht mag)
– Philadelphia-Milka (abgelehnt, weil eklig)
– ein “Heilkräuter”-2011-Kalender/Mini-Mörser (noch nicht sicher)
– ein Brotmesser (auch noch nicht sicher)

Und sowas schimpft sich Weihnachten!

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