Schalen, Nutztierhalter und Nutztierhitler

Es gibt Dinge, die man mit Schale essen kann – Äpfel zum Beispiel. Oder ein Hokkaido-Kürbis. Bei anderen Sachen macht die Schale kein Spaß. Orangenschale schmeckt zum Beispiel bitter. Zitronenschale sauer. Ganz heftig wird es bei Müsli – da ist die Schale extrem hart und meistens keramik im Geschmack. Und es ist für die Zähne noch schädlicher als Zucker und das will was heißen! Es gibt noch keine genauen Untersuchungen bezüglich den Zahnverlusten Müslischalen vs. Zucker, aber ich bin mir sicher, dass Zucker zwar noch führt, aber die Müslischalen stark aufholen – vor allem, wenn man sich die Pisa-Studien der letzten Jahre so anschaut… andererseits wissen die meisten Pisa-Studien-Versager noch nicht mal, was ein Müsli gibt, denn das gibts ja nicht bei McDonalds, Burgerking oder im Dönerladen. Vielleicht in letzterem, aber auch da nur in der Schweiz. Da gibts dann „Baklava mit einem Klecksli Müsli“, also mit einem Hauch Marmelade. In dem einen Dönerladen, in dem ich in der Schweiz war, gab es das allerdings nicht. Kein Müsli weit und breit, nur Baklavali natürell,
Schalen gibts in der Schweiz aber auch, die sind meistens in sehr exquisiten Gegenden und sündhaft teuer. So ein Schale in den Bergen kostet dann locker mal einen vierstelligen Bereich übers Wochenende und ich rede nicht von Lire (damit hat man ja eh nur in der italienisch-sprachigen Schweiz bezahlt, nehme ich mal an). Wird dort auch anders geschrieben, mit Ch am Anfang und einem t am Ende. Also quasi wie diese Fernsehserie in den Achtzigern mit dem Stuntman und der Badewanne vor dem Haus, usw., diesem Seavers…. Da waren aber die Buchstaben zwischen Ch und t nochmal ein bisschen anders als bei der Schweizer Variante und bei dem war es auch um einiges wärmer als in der Schweiz und überhaupt war das gar nicht zu vergleichen – aber ähnlich geschrieben. Also so wie bei Nutztierhalter und Nutztierhitler. Ähnliche Schreibweise, andere Herangehensweise, wobei ich nicht weiß, was der zweite nun genau macht, aber es ist sicher nichts Gutes oder Erstrebenswertes. Nicht für die Nachbarn, die Nichtnutztiere und schon gar nicht für die Nutztiere selbst (wobei es die Nichtnutztiere vielleicht sogar verdient hätten, aber darum geht es ja jetzt nicht). So ein Nutztier hat ein hartes Leben und braucht halt – deshalb gibt es ja die Nutztierhalter. Hätten Nutztiere Zugang zum Internet, YouTube- Twitter- und Instagram-Kanäle, sähe es anders aus. Dann bräuchten sie Zuspruch, viele Zugriffe und Hits und was wäre da passender als ein Nutztierhitler, der den ganzen Tag nichts anderes macht, als die vielen Postings auf den diversen Kanälen zu liken, damit die Hits hochgehen… aber wie gesagt: das ist nichts Gutes oder Erstrebenswertes und das hat auch der Verband der Nutztiere eingesehen: deshalb gibt es kein Social Media für Nutztiere, somit auch keine Leute, die die Likes künstlich hochtreiben, keine Hits und somit keine Nutztierhitler, dafür aber weiterhin viele Nutztierhalter. Macht auch Sinn, sonst laufen die Viecher weg…

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