#tätscheltätscheltätschel

Der Weg zwischen „Huch, Dein Bauch ist so flach“ (1) und „Ah, da isser ja. Wie ein kleiner Buddha #tätscheltätscheltätschel“ (2) ist kurz. Letztlich besteht der Unterschied nur in:

(1) im Sesseln liegend und 4,5 Stunden nach der letzten Mahlzeit

und

(2) im Auto sitzend, nach einem Steakbrötchen plus Bier und einer Handvoll Nüssen eineinhalb Stunden davor, weil der Hunger echt arg war. Ach so: Trauben waren auch dabei. So eine Käseecke zählt nicht, oder? Oder doch? Hm.

Grmpf.

Aber man ist ja lernfähig. Ich werde also den Rest meines Lebens im Sessel liegend verbringen, denn da entfaltet sich die ganze Pracht, also meine, anscheinend am Besten. Autofahren ist fortan tabu und wenn ich doch mal raus muss, wird für Bauchtätscheln Geld verlangt. Je nachdem wie die Nachfrage ist, kaufe ich mir einen Bus und biete „Bauchtätscheltours“ an. Sollte mir vielleicht schon mal die entsprechenden Domains reservieren. Kesselkraulen.com, bauchtatsch.org  und ähnliches. Wenn mein geniales Konzept an die Öffentlichkeit gerät, stehen die Aasgeier ruckzuck auf der Matte und krallen sich das. Kennt man ja. Deshalb: schneller sein! Der Bus muss auch noch umgebaut werden: rechts vom Fahrersitz wird der sogenannte Tätschelsitz montiert. Höhen- und im Abstand verstellbar. Die tätschelnde Dame soll den perfekten Zugang zum Bauch haben. Vielleicht sollte ich den Bus in England kaufen, mit dem Fahrersitz rechts. Statistisch gesehen sind die meisten Gäste Rechtshänder und wollen wahrscheinlich auch rechts tätscheln. Dem kleinen Buddha-Bauch ist die Tätschelrichtung dagegen völlig egal. Hm. Kommt auf die „Kleinigkeiten, die es bei dem genialen Plan noch zu bedenken gilt“-Liste.
Ich denke auch daran, mit diversen Möbelherstellern zu kooperieren. Tatsächlich ist der Bauch schon sehr flach in meinem Sessel aber ich bin mir sicher, dass selbst bei diesem nahezu perfekten Ergebnis noch Nuancen zu verbessern wären. Dieses Potential sollte man unbedingt ausschöpfen. Deshalb verkünde ich hier und jetzt: ich opfere meinen Körper der Forschung! Wer auch immer den perfekten bauchoptimierenden Sessel bauen will: ich bin dabei! Wer bin ich, dass ich mich dem Fortschritt in den Weg stellen würde… im Gegenteil: ich möchte daran mitwirken!
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Vielleicht nicht unbedingt bei IKEA. Ich weiß nicht, ob ich noch guten Gewissens schlafen könnte, wenn es da einen Sessel namens BAUCHWEKA gäbe, an dessen Entstehung ich beteiligt war. Ich verstehe diesbezüglich Einstein und die Sache mit der Atombombe. Geht in die ähnliche Richtung. Man wollte ja nix böses.

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